Wie alles Begann

Seit 10 Jahren ein Paar, wusste Juliane um meinen Traum, einmal mit dem eigenen Segelboot auf große Reise zu gehen. Eine Weltumsegelung sollte es sein! Und das alles noch bevor ich 50 werde! Also Start 2018!

Dann kam 2012 unsere Lilly und wir waren eine kleine Familie. Die tolle Single Wohnung war irgendwann nicht mehr das Richtige und wir fanden mit Glück unser Traumhaus in den Bergen. Wahrscheinlich der lebenswerteste Fleck den wir uns vorstellen konnten. Und damit hatte ich mich von meinem großen Traum verabschiedet.

Textfeld: "Große Träume haben Zeit zum Wachsen....."
Irgendwann 2018 sagte Juliane, wohl satt vom Alltag, den Satz, welcher der Start für unser zweites große gemeinsame Abenteuer werden sollte.
"Du, wenn wir das machen wollen, dann jetzt. Bevor Lilly in die Schule kommt! Oder Du zu alt bist!"
Das war die Initialzündung! Regelmäßig das Internet und die Anzeigen in den Segelzeitungen durchforsten. Ein richtiger "Weltumsegler" sollte es werden. Und ins Budget musste er passen. Da wurde die Auswahl schon ziemlich klein. Und Mittelcockpit und ein solides Schiff sollte es sein. Eine Skandinavische Yacht also? Neuer als 30 Jahre zu teuer! Und mit kleiner Crew zu segeln und keinen Saildrive, wegen der Wartung unterwegs. Und dann war da noch die Aussage der Prüferin für das UKW Funkzeugnis, das ich vor Jahren, als ich mit meinen Segelfreunden vom Bodensee zum ersten mal auf Chartertour in Kroatien ging, gemacht hatte: "Bleib unter 40 Fuss, alles darüber wird unterwegs richtig teuer!" Jetzt war die Auswahl richtig klein! 
Mittlerweile war es März 2019 und wir haben erst mal mit unseren Freunden meine 50`er und unsern Aufbruch zu neuen Ufern gefeiert. Immer noch ohne Boot!
Und dann wieder einmal der Zufall. Bei der Recherche nach zuverlässigen Einbaudieseln hab ich einfach mal 4JH2 in die Suchmaschine eingetippt. Da war die Anzeige! "Schöchl Sunbeam 39 mit Mittelcockpit!" Qualitätsyacht aus Österreich! 
Also Ende April einen Termin mit dem Eigner vereinbart. Zwei Tage vor dem Termin wird Lilly krank und ich muss alleine nach Italien zur Besichtigung fahren. Abends ein Telefonat mit Juliane und ein Handschlag mit dem Eigner. Und schon eine kurze Woche später war das Schiff unser.
 Lilo in ihrem Heimathafen San Giorgio di Nogaro

Lilo im Netz
Als wir unsern Familien, Freunden, Kunden, Kollegen und Bekannten von unserem Vorhaben die Weltmeere zu besegeln erzählt hatten, hörten wir meist "Lasst was von euch hören" "Wie wissen wir wo ihr seid" "Ihr macht sowieso einen Blog"
Klar machen wir einen Blog! Wie sollen wir sonst mit Allen, die uns am Herzen liegen, in Kontakt bleiben? Das Interesse in unserem Umfeld und die Zustimmung zu unserem Abenteuer war so groß, dass wir gar nicht anders können, als allen, die uns darin bestärkt haben, es tatsächlich zu wagen, zu danken und sie auf diesem Weg an unserer Reise teilhaben zu lassen.
Wir wollen denjenigen, die es wissen wollen, die Möglichkeit geben, nachzuvollziehen wo wir uns gerade herumtreiben, wie es uns geht und was die nächsten Ziele sind.
Falls mal jemand unserer Freunde in der Nähe unserer Route ist oder einen Schlag mitsegeln will, kann er oder sie einfach mit uns Kontakt aufnehmen.
Wir hoffen auf diesem Weg mit der Heimat und den Menschen, die wir gern haben, in Kontakt zu bleiben!
Leinen los!
Liolos Steckbrief
Schöchl SUNBEAM 39
Baujahr 1995
Länge über Alles 12,30 m
Länge Wasserlinie 10,40
Breite 3,90m
Rollgross 31,2 m²
Rollgenua 42 m²
Spinnaker ca. 80 m²
Gewicht ca. 10 t
Ballastanteil 38%
Tiefgang 2m Tiefkiel mit Bleiballast
Durchfahrtshöhe 16,4 m
Motor Yanmar 4JH2(B)E
Leistung 51PS (37,5 kW) bei 3600 1/min
Verbraucherbatterien 270 Ah
Solarpaneel 50W
Frischwasser 450 l
Diesel 250 l
Zwei Kabinen
Zwei Nasszellen
Raymarine Axiom 7 Kartenplotter
Autopilot Autohelm ST 7000
Navtex
UKW Funkgerät
Beiboot Schlaucher mit GFK Festrumpf
Aussenborder Yamaha 2 PS
Zuhause ist es doch am schönsten?

„Große Träume haben Zeit zum Wachsen…..“

Irgendwann 2018 sagte Juliane, wohl satt vom Alltag, den Satz, welcher der Start für unser zweites große gemeinsame Abenteuer werden sollte.

„Du, wenn wir das machen wollen, dann jetzt. Bevor Lilly in die Schule kommt! Oder Du zu alt bist!“

Lilo in ihrem Heimathafen San Giorgio di Nogaro

Die Initialzündung

Das war die Initialzündung! Regelmäßig das Internet und die Anzeigen in den Segelzeitungen durchforsten. Ein richtiger „Weltumsegler“ sollte es werden. Und ins Budget musste er passen. Da wurde die Auswahl schon ziemlich klein. Und Mittelcockpit und ein solides Schiff sollte es sein. Eine Skandinavische Yacht also? Neuer als 30 Jahre zu teuer! Und mit kleiner Crew zu segeln und keinen Saildrive, wegen der Wartung unterwegs. Und dann war da noch die Aussage der Prüferin für das UKW Funkzeugnis, das ich vor Jahren, als ich mit meinen Segelfreunden vom Bodensee zum ersten mal auf Chartertour in Kroatien ging, gemacht hatte: „Bleib unter 40 Fuss, alles darüber wird unterwegs richtig teuer!“ Jetzt war die Auswahl richtig klein! Mittlerweile war es März 2019 und wir haben erst mal mit unseren Freunden meine 50`er und unsern Aufbruch zu neuen Ufern gefeiert. Immer noch ohne Boot!Und dann wieder einmal der Zufall. Bei der Recherche nach zuverlässigen Einbaudieseln hab ich einfach mal 4JH2 in die Suchmaschine eingetippt. Da war die Anzeige! „Schöchl Sunbeam 39 mit Mittelcockpit!“ Qualitätsyacht aus Österreich! Also Ende April einen Termin mit dem Eigner vereinbart. Zwei Tage vor dem Termin wird Lilly krank und ich muss alleine nach Italien zur Besichtigung fahren. Abends ein Telefonat mit Juliane und ein Handschlag mit dem Eigner. Und schon eine kurze Woche später war das Schiff unser.

Wir ziehen Zuhause aus

Nun galt es kurzfristig unseren Haushalt in Vorarlberg aufzulösen und jemanden zu finden, der zeitlich befristet in unserem Haus wohnen will.

Juliane wollte irgendwie ein Backup, falls es auf dem Boot nicht klappen sollte, ich wollte schnellstmöglich los, weil ich gewohnt bin einen gefassten Entschluss auch ohne Zögern zurchzuziehen .Nachdem im Juni noch immer nicht klar war, wie unser Haus während unserer Abwesenheit genutzt werden soll, haben wir es doch inseriert. Drei Tage Später waren wir uns mit Bane einig, und er wird mit seiner Familie auf unser Haus aufpassen. Ziemliches durcheinander kam allerdings hinein weil Bane mit Familie schon eingezogen ist, obwohl wir noch gar nicht vollständig ausgezogen waren.

Na ja, jedenfalls sind unsere Sachen entweder auf dem Dachboden , der Garage oder auf dem Haufen „das nehmen wir mit“ gelandet. Wenn auch nicht alles am richtigen Platz!

Letztendlich haben wir unser ganzes Hab und Gut, das mit auf Reisen muss, in zwei mal voll bis unters Dach, nach Italien gebracht.

Und ziehen bei Lilo ein

Jetzt muss nur noch Alles ins Boot hinein passen! Während ich noch mal nach Hause bin um das Auto zu übergeben und mit Reinold und den restlichen Sachen zurück zum Boot zu kehren, hatte Juliane schon das Meiste erledigt.

Alles hat seinen Platz gefunden. Auch wenn es eng wird. Das Schiff könnte ruhig einen Meter länger sein!

Inclusive 43 Stofftieren, Gitarre, Cajon, Ukulele und sämtlichen Schnapsbeständen aus dem Keller!

Und was fehlt oder was an Bord keine Verwendung findet, wird sich unterwegs herausstellen.

Oder wird weggetrunken!!